Ein Mann aus der Ostschweiz wurde kürzlich wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer Überlandstrasse verurteilt. Er fuhr 37 km/h schneller als die erlaubten 80 km/h.
Obwohl er nicht als Raser eingestuft wurde, fiel die Strafe mit 19'500 Franken plus 650 Franken Verfahrenskosten aus, wie die «Linth-Zeitung» berichtet.
Der Grund für die Bestrafung liegt in der Vorgeschichte des Mannes. Bereits in der Vergangenheit war er mehrfach im Strassenverkehr negativ aufgefallen und hatte zudem Verurteilungen wegen Hausfriedensbruch und Drogenmissbrauch erhalten.
Mehrfach vorbestraft
Im Jahr 2021 wurde er zu 15 Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1500 Franken verurteilt. Diese Bewährungsstrafe hätte ihn eigentlich davon abhalten sollen, erneut gegen das Gesetz zu verstossen.
Doch der Mann zeigte sich unbeeindruckt und wurde jetzt beim schnellen Autofahren erwischt. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete sein Verhalten als ernsthafte Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer.
Aufgrund dieser Rückfälligkeit wurde die Strafe nun auf über 20'000 Franken erhöht. Eine Gefängnisstrafe bleibt ihm jedoch erspart, die Bewährungszeit wurde um ein Jahr verlängert.
Der Verurteilte hat gegen das Urteil Einspruch erhoben, wie die Staatsanwaltschaft gegenüber der «Linth-Zeitung» bestätigte. Der Mann hofft nun auf eine Reduzierung der Strafe.