DeutschlandDänische Ministerpräsidentin spricht mit Trump über Grönland
SDA
15.1.2025 - 19:33
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump über das von ihm begehrte Grönland gesprochen. In dem Telefonat habe Frederiksen auf Aussagen des grönländischen Regierungschefs Múte B. Egede hingewiesen, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe, teilte die dänische Staatskanzlei mit. Die Regierungschefin habe auch gesagt, dass Grönland selbst einen Entschluss hinsichtlich seiner Unabhängigkeit treffe.
Keystone-SDA
15.01.2025, 19:33
SDA
Zugleich habe sie die Bedeutung einer Stärkung der Sicherheit in der Arktis unterstrichen, hiess es aus Kopenhagen. Das Königreich Dänemark sei bereit, hierfür noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Ausserdem habe sie hervorgehoben, dass dänische Unternehmen zu Wachstum und Arbeitsplätzen in den USA beitrügen. Die EU und USA hätten ein gemeinsames Interesse an einer Stärkung ihres Handels miteinander.
«Wir wollen keine Amerikaner sein»
Trump hat jüngst mehrfach Interesse am zu Dänemark zählenden Grönland geäussert. Bereits im Dezember hatte er erklärt: «Im Interesse der nationalen Sicherheit und der Freiheit in der Welt sind die USA der Ansicht, dass der Besitz und die Kontrolle von Grönland eine absolute Notwendigkeit sind.»
Bei einer Pressekonferenz schloss er zuletzt auch den Einsatz des Militärs und wirtschaftlichen Zwang nicht aus, um Kontrolle über die grösste Insel der Erde oder auch über den Panamakanal zu erlangen.
Frederiksen und Egede hatten daraufhin immer wieder gesagt, dass die grönländische Bevölkerung selbst über die Zukunft ihrer Insel entscheide. «Wir wollen keine Dänen sein. Wir wollen keine Amerikaner sein. Wir wollen selbstverständlich Grönländer sein», hatte Egede vergangene Woche auf einer Pressekonferenz mit Frederiksen in Kopenhagen gesagt.
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«Das sind ein paar Erwartungen und vor allem die Botschaft, aber auch jetzt, eine Woche vor der Übernahme der Amtsgeschäfte durch den amerikanischen Präsidenten Trump noch einmal das deutliche Signal zu setzen, dass wir in Europa, dass die Nato-Partner an der Seite der Ukraine stehen, gerade auch jetzt in der besonders angespannten Situation.»
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