Sturz in 300 Meter Tiefe Verletzter Fahrer überlebt fünf Tage eingeklemmt im Auto 

Maximilian Haase

24.2.2026

Zufällig fanden Jäger in Südfrankreich einen Mann, der seit fünf Tagen in seinem Auto eingeklemmt war. 
Zufällig fanden Jäger in Südfrankreich einen Mann, der seit fünf Tagen in seinem Auto eingeklemmt war. 
Symbollbild: Daniel Vogl/dpa

Er stürzte mit dem Auto 300 Meter in die Tiefe – und wurde erst fünf Tage später eingeklemmt in seinem Fahrzeug entdeckt: Ein bereits vermisst gemeldeter Mann überlebte verletzt in einer Schlucht in Südfrankreich.

Maximilian Haase

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ein bereits vermisst gemeldeter Mann ist in Südfrankreich nach fünf Tagen eingeklemmt in seinem Auto gefunden worden.
  • Der 48-Jährige war bei einem schweren Unfall mit seinem Fahrzeug 300 Meter in die Tiefe gestürzt und hatte in einer Schlucht überlebt.
  • Eine Gruppe Jäger fand zufällig das zerstörte Wrack und darin den verletzten Fahrer.

Diese Rettung grenzt an ein Wunder: Nach einem schweren Verkehrsunfall stürzte ein 48-jähriger in Südfrankreich 300 Meter in die Tiefe – und überlebte anschliessend fünf Tage lang eingeklemmt in seinem Auto. Der Mann war bereits als vermisst gemeldet worden, als eine Gruppe Jäger zufällig das zerstörte Wrack und den verletzten Mann in einer Schlucht entdeckte, wie unter anderem «Euronews» berichtet.

Der Unfall ereignete sich in der südfranzösischen Ardèche in der Gemeinde Saint-Julien-du-Gua. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Auto in ein stark abschüssiges, schwer zugängliches Gelände gestürzt. Der Wagen wurde bei dem Aufprall massiv beschädigt und blieb am Grund der Schlucht liegen.

Schwierige Bergung

Fünf Tage später hätten mehrere Jäger, die während einer Treibjagd auf Wildschweine in der Gegend unterwegs waren, unterhalb einer Strasse Fahrzeugtrümmer entdeckt. Daraufhin hätten sie sich entschieden, der Spur zu folgen und seien rund 300 Meter ins Tal hinabgestiegen.

Dort fanden sie das zerstörte Auto – und im Inneren den eingeklemmten Fahrer. «Er war noch im Wagen, sehr schwach, aber bei Bewusstsein», berichtete einer der beteiligte Jäger dem Regionalsender Ici. 

Die Männer hätten umgehend die Rettungskräfte verständigt, doch die Bergung habe sich wegen der steilen und unwegsamen Topografie als schwierig gestaltet. Nach Angaben der Einsatzkräfte waren rund zwölf Feuerwehrleute, ein Hubschrauber sowie eine Spezialeinheit für schwieriges Gelände beteiligt. 

Die Bergung dauerte mehrere Stunden. Schliesslich gelang es den Einsatzkräften, den Mann aus dem Fahrzeug zu befreien und für den Abtransport vorzubereiten. Er wurde in ein Krankenhaus im Raum Lyon eingeliefert. Nach Angaben der Gendamerie war der Fahrer des Autos seit mehreren Tagen vermisst gemeldet. Sobald es sein Gesundheitszustand zulässt, soll er befragt werden.