
Mikaela Shiffrin ist zurück. Kurz vor der WM gibt sie im Slalom von Courchevel ihr Comeback, verliert auf die Siegerzeit aber über 2 Sekunden und dämpft mit Blick auf die Titelkämpfe in Saalbach die Erwartungen.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Nach zweimonatiger Verletzungspause kehrt Mikaela Shiffrin beim Slalom in Courchevel in den Weltcup zurück und fährt auf Anhieb in die Top 10.
- Auf die Siegerzeit verliert die US-Amerikanerin allerdings viel Zeit und sagt im Anschluss: «Das Rennen hat uns gezeigt, was wir in der verbleibenden Zeit bis zur WM noch trainieren müssen.»
- Shiffrin lässt aufgrund der knappen Zeit bis zur WM offen, ob sie wie geplant mit Lindsey Vonn zur Team-Kombination antreten wird.
Zwei Monate nach dem Sturz in Killington, wo sich Mikaela Shiffrin Schnittwunden im Bauch zuzieht, meldet sich die US-Amerikanerin am Donnerstag zurück im Weltcup. Im Slalom von Courchevel zeigt Shiffrin zwei solide Läufe, verliert auf die überragende Siegerin Zrinka allerdings über zwei Sekunden.
Weil die Kroatin auch die gesamte restliche Konkurrenz um über eine Sekunde und mehr distanziert, schafft es Shiffrin trotz grossem Rückstand auf Platz 10. «Das Rennen hat uns gezeigt, was wir in der verbleibenden Zeit bis zur WM noch trainieren müssen», bilanziert die 29-Jährige im ORF-Interview. «Es waren sehr herausfordernde Verhältnisse, aber es war gut zu sehen, wie hoch das Niveau der Konkurrenz ist.»
Kein Einsatz in der WM-Kombination?
Die Rückkehrerin dämpft kurz vor dem WM-Auftakt in der kommenden Woche aber die Erwartungen. «Ich habe unterschiedliche Intensität bei meinen Schwüngen und einige Fehler gesehen – und es war ziemlich anstrengend. Ich weiss nicht, ob ich es schaffe, bis zur WM 100 Prozent fit zu sein», gibt Shiffrin zu bedenken.
Und so äussert die US-Amerikanerin auch Zweifel, ob sie am 11. Februar wie geplant gemeinsam mit Lindsey Vonn als Traumduo zur Team-Kombination antreten kann. «Ich muss für Riesenslalom und Slalom trainieren. Ich weiss nicht, ob es klappt mit der Team-Kombination. Wir haben auch andere gute Läuferinnen, aber wenn es aufgeht, fahre ich natürlich gerne», unterstreicht Shiffrin und scherzt: «Wenn Lindsey das heute gesehen hat, weiss ich nicht, ob sie das jetzt auch noch will.»