Manuel Akanji erlebte im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Bodö/Glimt bittere Minuten, die mit seinem Riesen-Bock vor dem 1:0-Führungstreffer der Norweger endeten.
Nach der 1:3-Niederlage im hohen Norden stand Inter im Playoff-Rückspiel gegen Bodö/Glimt vor einer schwierigen Aufgabe. Die grosse Aufholjagd der Mailänder blieb aus und so muss der letztjährige Finalist bereits vor dem Champions-League-Achtelfinal die Segel streichen.
Den Untergang bei der 1:2-Heimniederlage eingeleitet hat ausgerechnet der Nati-Verteidiger Manuel Akanji. Kurz nach der Pause erlebt der 30-Jährige ganz bittere Minuten.
Zusammenstoss, Riesen-Bock, Pfostenschuss
In der 51. Minute kämpft er mit Ole Didrik Blomberg um den Ball und wird vom Hinterkopf des Norwegers oberhalb des linken Auges getroffen. Sichtlich benommen wird Akanji an der Seitenlinie gepflegt und spielt in der Folge mit einem Verband um den Kopf weiter.
Sieben Minuten später kommt es für den Schweizer noch dicker. Umzingelt von drei Norwegern spielt er einen zu kurz geratenen Rückpass zu Yann Sommer. Jens Petter Hauge bedankt sich mit dem richtungsweisenden 1:0 für Bodö/Glimt (im Video am Anfang des Artikels).
Weiteres Pech kommt für Akanji in der 69. Minute hinzu. Er hätte die Chance, seinen Fehler wieder wettzumachen, trifft mit seinem Direktschuss nach einer Ecke aber nur den Pfosten. Ganz nach dem Motto: Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht.