Der Bitcoin bleibt auf Stabilisierungskurs. Auf der Handelsplattform Bitstamp stieg die älteste und bekannteste Kryptowährung am Donnerstag bis zum Mittag auf rund 96'500 US-Dollar.
Keystone-SDA
02.01.2025, 15:38
SDA
Am Montag hatte der Bitcoin bei gut 91'300 Dollar seinen Kursrutsch nach dem Erreichen des Rekordhochs Mitte Dezember zunächst gestoppt. Seitdem hat sich die Kryptowährung etwas erholt.
«Der Start in das Jahr 2025 ist geglückt», schrieb Analyst Timo Emden von Emden Research. Viele Anleger dürften nun eine der letzten Gelegenheiten zum Einstieg in den Bitcoin wahrnehmen, bevor der designierte US-Präsident Donald Trump am 20. Januar in das Weisse Haus einzieht.
Warten auf Trump
Wenige Wochen vor der Amtseinführung bleibt Emden zufolge damit die Fantasie am Leben, dass der Regulierungsgürtel in der grössten Volkswirtschaft deutlich gelockert wird. Zudem setzten Anleger auf die rasche Einführung strategischer Bitcoin-Reserven. Es bleibt laut dem Experten aber abzuwarten, welchen Rang Bitcoin und Co in den ersten Tagen von Trumps Amtszeit auf der Prioritätenliste tatsächlich einnehmen werden.
Aus markttechnischer Sicht sind die Aussichten für den Bitcoin eingetrübt, nachdem er am 17. Dezember bei 108'364 Dollar seinen Höchststand erreicht hatte und kurz darauf stark unter Druck geraten war. Charttechnisch interessierte Anleger erkennen im Kursverlauf der Kryptowährung insbesondere eine Trendumkehr, die zur Vorsicht mahnt. Sollte der Bitcoin unter das Niveau von etwa 90'700 Dollar fallen, könnte sich der Abwärtsdruck noch verstärken.
Die nächste Unterstützung für den Bitcoin wäre dann aus charttechnischer Sicht die Region um 82'600 Dollar. Dort verläuft derzeit die 100-Tage-Durchschnittslinie, die den mittelfristigen Trend beschreibt.
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WasDonald Trump dreht an der Zoll-Schraube: Der designierte US-Präsident will an seinem ersten Amtstag Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Waren aus Mexiko und Kanada verhängen. Seine Begründung: Einwanderer würden Kriminalität und Drogen über diese Grenzen in die USA bringen. Die Zölle sollen bleiben, bis das eingedämmt sei.
Zusätzlich sollen Waren aus China mit zehn Prozent Zoll belegt werden. Auch hier begründet Trump es mit der Einfuhr von Drogen, wie dem gefährlichen Fentanyl.
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