Am Montagnachmittag ist das 26-Mann-Kader der Schweizer Nati nach Doha, Katar zur WM abgeflogen. Am Flughafen gaben Yann Sommer und Granit Xhaka noch Auskunft, wie es um ihre Fitness steht.
Ausgerechnet die zwei vielleicht wichtigsten Säulen in der Schweizer Nati bereiteten in den Tagen vor dem Abflug den Fans noch Sorgen: Goalie Yann Sommer und Captain Granit Xhaka. Sommer hatte sich Mitte Oktober am Sprunggelenk verletzt und seither kein Spiel mehr bestritten. Xhaka musste am vergangenen Wochenende schon nach 15 Minuten vom Platz.
Am Montag geben die beiden kurz vor dem Abflug nach Doha aber Entwarnung. «Mir geht es schon viel besser», sagt Sommer. «Ich denke, dass ich in den nächsten Tagen bereit sein werde.» Es gehe jetzt nur noch darum, «das Gefühl für den Kopf zu bekommen». Angst um seine WM-Teilnahme habe er nie gehabt.
Ob es am Donnerstag für einen Einsatz im Testspiel gegen Ghana reichen wird, weiss Sommer noch nicht. Murat Yakin hofft aber, seiner Nummer 1 noch einmal Spielpraxis geben zu können. «Wir hoffen, dass wir morgen intensiver mit ihm trainieren können und dass wir ihn am Donnerstag einsetzen können», so der Nati-Coach.
«Alles gut» bei Xhaka
Definitiv wieder spielbereit scheint derweil Granit Xhaka. «Alles gut. Wir hatten in der Familie eine kleine Grippe, das hat mich ein bisschen mitgenommen», erklärt der Nati-Captain, der mit Magendarmproblemen zu kämpfen hatte. Er wollte trotzdem unbedingt spielen bei Arsenals Match am Samstag gegen Wolverhampton (2:0-Sieg). «Ich habe es versucht, aber es ging leider nicht. Wenn ich nicht hundertprozentig fit bin, kann ich der Mannschaft nicht helfen.»
In zehn Tagen startet das WM-Abenteuer der Schweizer mit dem Auftaktspiel gegen Kamerun. «Wir haben uns natürlich Grosses vorgenommen», sagt Yakin. «Wir haben gezeigt, dass wir grosse Mannschaften schlagen können. Jetzt wollen wir so weit wie möglich kommen. Wir haben genug Qualität in der Mannschaft, um jeden Gegner schlagen zu können.»